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HPT erhält den „Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit 2013“

Die Firma HPT Hochwertige Pharmatechnik GmbH & Co. KG aus Neuhaus am Rennweg erhielt diesen Preis in der Kategorie „kleine und mittelständische Unternehmen“ innerhalb eines festlichen Rahmens im Axel Springer Haus, Berlin, überreicht.

Fachkräftemangel, älter werdende Arbeitnehmer, steigende Zahlen krankheitsbedingter Ausfalltage durch psychische Erkrankungen – für die Sicherstellung kontinuierlicher Arbeitsprozesse in den Unternehmen stellen sich drängende Fragen. Immer öfter werden sie durch ein innerbetriebliches Gesundheitsmanagement beantwortet. Durch gezielte Maßnahmen werden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nachweislich gesünder, zufriedener und damit auch leistungsfähiger. Für Mitarbeiter und Unternehmen also eine typische „winwin“-Situation, die beiden Seiten nur Vorteile bringt. In zehn Kategorien zeichnete der Dachverband der deutschen Betriebskrankenkassen (BKK) jeweils das beste Unternehmen in puncto Gesundheitsmanagement mit dem „Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit 2013“ aus.

Franz Knieps, Vorstand des BKK-Dachverbandes führte aus, dass Gesundheitsvorsorge in den letzten Jahren immer stärker in den Unternehmens-Philosophien verankert werde. Für Arbeitnehmer erhöhe sich die Attraktivität der Firma, wenn Gesundheit zur Chefsache werde. Vor allem in großen Unternehmen sei dies seit einigen Jahren festzustellen, während kleine und mittlere Unternehmen hier noch enormen Nachholbedarf hätten. Speziell für die kleinen und mittelständischen Unternehmen erweise sich der Neuhäuser Pharmazulieferer im Bereich des Gesundheitsmanagements als vorbildlich, zumal er bereits seit 2006 die Zeichen der Zeit erkannt habe.

Die Betriebskrankenkassen vergeben den „Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit“ in diesem Jahr zum siebten Mal. Eine achtköpfige Jury wählte bewusst solche Projekte aus, die nicht nur auf individuelle Verhaltensweisen ausgerichtet sind, sondern auch Maßnahmen zur Optimierung der betrieblichen Rahmenbedingungen umsetzen und betriebliches Gesundheitsmanagement in ihre Unternehmensstrategie einbinden.

Physische und psychische Gesundheit bedingen einander, so dass Beeinträchtigungen auf der einen Seite wie z.B. zu viel – nicht nur beruflicher – Stress in der Regel auch zu physischen Krankheitsbildern führen kann; aber auch umgekehrt: ungesundes Lebensgewohnheiten (Bewegungsarmut, Rauchen, Essen…) und deren Auswirkungen können zu psychischen Krankheitsbildern führen.

So wird beispielsweise beim Thema Burnout nicht mehr nur die Überstundenliste unter die Lupe genommen, sondern speziell auch das Führungskräfteverhalten und die Ansprache der Mitarbeiter durch übergeordnete Fachkräfte. Besonders wichtig: der Mensch wird in seiner individuellen physischen und psychischen Gesamtheit und nicht nur als funktionierender Bestandteil der Masse gesehen. Immer häufiger gelangen diese Aspekte in die Zielvereinbarung von Managern.